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Elektrotechnik (B.Eng.), Campus Jülich

Fachhochschule Aachen

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Elektrotechnik

Was ist Elektrotechnik-Energietechnik?
Wo arbeite ich nach dem Studium?
Was sind typische Tätigkeiten?
Welche Aufgaben habe ich?
Was muss ich mitbringen?
Wie läuft ein Studium ab?
Was mache ich im Studium?
Wie läuft die Bewerbung ab? 
Wen kann ich, bei Fragen kontaktieren?

Auf einen Blick

Studiengang: Elektrotechnik und Elektrotechnik mit Praxissemester
Zugangsvoraussetzungen: Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife  Abschluss: Bachelor of Engineering
Zugang zu weiteren Studienmöglichkeiten: aufbauende Masterstudiengänge, Lehramt an Berufskollegs (Master of Education)
Regelstudienzeit: 7 Semester (210 Credits), 8 Semester mit Praxissemester (240 Credits)
Zulassung: jeweils zum Wintersemester 
Bewerbung: direkt bei der FH Aachen 
Studienort: Jülich
Sprache der Lehrveranstaltungen: Deutsch

Was ist Elektrotechnik-Energietechnik?

Elektrotechnik ist die allgemeine Bezeichnung für die Technikwissenschaft, die sich ingenieurwissenschaftlich mit der Forschung und der Entwicklung oder Anwendung von Geräten oder Verfahren befasst, die auf elektrischer Energie basieren. Energietechnik ist eine Ingenieurwissenschaft, die sich interdisziplinär mit dem Thema Energie befasst. Am Campus Jülich umfasst dies die Elektrotechnik, den Maschinenbau und das Physikingenieurwesen.

Die Elektrische Energietechnik beinhaltet alle Bereiche, die mit Erzeugung, Energietransport (Netz), Verteilung und Verbrauch zu tun haben. Auch regenerative Energien, Netzsteuerung, Qualität und die Strombörse gehören dazu. Die Energietechnik hat sehr viele Facetten. In jedem Fall ist es immer beeindruckend, wenn man bedenkt welche gigantischen Kräfte und Energiemengen beherrscht werden. Wie Du weißt, wollen wir Kernkraftwerke abschalten und den CO2-Ausstoß drastisch reduzieren. Hier gibt es im gesamten Stromnetz viel zu tun. Die Elektrotechnik ist zweifelsohne ein Arbeitsgebiet mit Zukunft! Bist Du dabei?

Wo arbeite ich nach dem Studium?

Die Schlüsseltechnologie Elektrotechnik und insbesondere die Vertiefung in der elektrischen Energietechnik bietet dem Elektroingenieur oder der Elektroingenieurin eine Vielfalt möglicher Berufsfelder, deren Bedeutung in Zukunft weiter wachsen wird. Sehr viele Unternehmen brauchen Ingenieure, auch da, wo man es zunächst nicht vermutet. Natürlich brauchen Stromnetzbetreiber und Unternehmen der Elektro-Industrie Ingenieure. In erster Linie auch Hersteller regenerativer Energiesysteme (Windkraft, Photovoltaik, Brennstoffzelle, Batterietechnik, Automobilität, Energieeffizienzssysteme). Aber auch große Unternehmen, die keine elektrotechnischen Produkte fertigen, brauchen Elektroingenieure, denn ihre Produktion läuft nicht ohne elektrische Energie. Nach dem Studium stehen Dir viele Wege offen, zum Beispiel:

  • in der Elektroindustrie,
  • in der Energieversorgung,
  • in Energieberatung und -dienstleistung,
  • im Maschinen- und Anlagenbau,
  • in der chemischen Industrie,
  • in der Automobilindustrie,
  • in der Medizintechnik,
  • Forschungseinrichtungen
  • überall dort, wo technische Prozesse der Energieversorgung automatisiert und optimiert werden sollen. Also quasi in jedem Unternehmen…...

Deine Berufsaussichten sind sehr gut!

Was sind typische Tätigkeiten?

Der Name „Ingenieur“ steht mittlerweile fast wie ein Markenname für besondere Leistung und Einfallsreichtum. Nicht umsonst spricht man von „Ingenieurskunst“, wenn man besondere technische Errungenschaften meint. Arbeitsfelder des Elektroingenieurs betreffen hierbei nicht nur die Infrastruktur – die Kraftwerke, die Schaltanlagen, die Hochspannungsleitungen. Dazu gehören auch die HomeAutomation-App und Energieeinsparung, sowie intelligenter Umgang mit wertvollen Ressourcen. Der Elektroingenieur hat sehr viele Entfaltungsmöglichkeiten in Kommunikation, Nachrichtentechnik, Automation. Hohe Spannungen und dicke Kabel sind ebenso Thema wie aufwendige Steuer-, Mess- und Kommunikationstechnik, um unser Netz „smart“ zu machen.

Welche Aufgaben habe ich?

Das kommt ganz darauf an, für welches Tätigkeitsfeld Du Dich entscheidest. Es gibt sehr viele Möglichkeiten. Wir stellen Dir hier nur einige exemplarisch vor:

Forschung und Entwicklung

Du hast Forschergeist und bist bereit Dich tief in ein Thema einzuarbeiten, dann ist der Bereich der Forschung und Entwicklung das Richtige für Dich. Als Bachelorabsolvent wirst Du je nach Ausrichtung der Forschungsabteilung an der Optimierung von elektrotechnischen Verfahren und Methoden, oder der Etablierung und Optimierung von Analysemethoden mitarbeiten. Du findest heraus, welche Elektrogeräte man in der Zukunft braucht und baust sie. Du entwickelst und konstruierst aus existierenden Technologien neue erfolgreiche praktische Anwendungen. Als Ingenieur darf man sich selbständig machen und kann seinen eigenen Betrieb gründen.

Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement

Die Überprüfung und Dokumentation der Qualität und Quantität der elektrotechnischen Produkte ist von zentraler Bedeutung für ein Unternehmen. Neben der praktischen Tätigkeit zur Erstellung von Analysen an hochmodernen Geräten gehört die Überwachung der Einhaltung wichtiger Vorschriften zu Deinen Aufgaben.

(Netz) Betrieb

Du übernimmst Verantwortung für den Betrieb und Unterhalt aller elektrischer Betriebsmittel in einem Unternehmen oder Stadtnetz.

Produktion

Liegt es Dir, mehr im technischen Bereich zu arbeiten, dann ist vielleicht die Produktion ein geeignetes Arbeitsfeld. Hier arbeitest Du an großen Anlagen. Im Technikumsmaßstab kannst Du an der Weiterentwicklung und Optimierung solcher Verfahren in Pilotanlagen beteiligt sein.

Marketing und Vertrieb

Liegt Dir weder die Tätigkeit in der Entwicklung noch die Arbeit in der Qualitätssicherung, kannst Du auch einen ganz anderen Weg einschlagen und in den Vertrieb oder Außendienst für elektrotechnologische Firmen gehen. Deine Aufgaben sind dann das Gespräch mit Kunden, die Vorstellung neuer Produkte aber auch die Klärung von technischen Fragen und die Unterstützung bei der Lösung von Problemen. Dies geht weit über die Tätigkeit eines Verkäufers hinaus, da hierzu technische Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit komplexen Geräten und Methoden notwendig sind. Und schließlich müssen ja auch kompetente Ingenieure im Marketing herausfinden, welche Produkte man heute schon entwickeln muss, damit man morgen erfolgreiche Technologie zur Verfügung hat.

Lehramt an Berufskollegs / Der Weg zum Lehramt

Als Abschluss für eine berufliche Karriere im Lehramt an Berufskollegs wird in der Regel der Master of Education (M.Ed.) verlangt. Durch die Beteiligung der FH Aachen und der RWTH Aachen am Projekt "BeLEK – Beruf Lehrer/in BK!" ist eine Zusammenarbeit der beiden Hochschulen entstanden. Sie erleichtert es Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen der FH Aachen, nach abgeschlossenem Bachelorstudium den Masterstudiengang für das Lehramt an Berufskollegs an der RWTH Aachen anzuschließen.
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Was muss ich mitbringen?

Wer Elektrotechnik-Energietechnik studieren will, sollte grundsätzlich ein naturwissenschaftlich-technisches Interesse mitbringen. Außerdem von Vorteil sind:

  • Interesse auch an den verwandten Wissenschaften, wie Physik, Mathematik, Technik
  • Spaß an selbständigem Arbeiten
  • Technisches Verständnis
  • gute Englischkenntnisse
  • Forschergeist
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Teamfähigkeit

Um ein Studium an der FH Aachen zu beginnen, brauchst Du eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur oder Fachhochschulreife). Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ein Berufsabschluss ausreichend.

Wie läuft ein Studium ab?

Einer der größten Unterschiede zwischen einem Studium und dem Lernen in der Schule ist das selbstständige Arbeiten an einer Hochschule. Dazu gehört, dass Du selber entscheidest, wie umfangreich Dein Lernpensum ist und wann Du Deine Prüfungen schreibst.

Im Studium gibt es zudem ein paar Begriffe, die Dir in der Schule noch nicht begegnet sind: In jedem Studiengang gibt es zum Beispiel Prüfungsordnungen, in denen Regeln und Vorgaben verbindlich festgelegt sind. Du solltest die Prüfungsordnung Deines Studiengangs kennen.

Ein Semester besteht aus mehreren Modulen. Jedes Modul beschäftigt sich meist ein Semester lang mit einem Thema und setzt sich aus wöchentlichen Vorlesungen, Übungen und Praktika zusammen. Im modernen Studium werden viele Module durch die Online-Lerneinheiten wie z.B. Videos ergänzt.

Ein Praktikum ist eine Lehrveranstaltung, in der man eigenständig nach ingenieurwissenschaftlichen Methoden Experimente durchführt, dessen Theorie man in der Vorlesung kennen gelernt hat. Ein Modul schließt mit einer Prüfung ab, die am Ende des Semesters oder zu Beginn des neuen Semesters abgelegt werden sollte. Wer ein Modul erfolgreich abschließt, erhält eine bestimmte Anzahl an Credits (auch ECTS oder Leistungspunkte genannt) und eine Note, die dem eigenen „Studienkonto“ gutgeschrieben werden. Jedes Semester sind etwa 30 Credits vorgesehen, so dass ein 7-semestriger Studiengang insgesamt 210 Credits umfasst. Nur wer alle Credits erworben hat, erhält seinen Abschluss.

Tutoren helfen Dir in den ersten Tagen Deines Studiums Deine Fragen zu klären und weisen Dich auf wichtige Termine und Abläufe hin.

Was mache ich im Studium?

In den ersten drei Semestern werden grundlegende mathematische, physikalische und elektrotechnische Theorien und methodische Verfahren vermittelt. Im weiteren Verlauf des Studiums lernen die Studierenden klassische elektrotechnische Systeme kennen und technische Verfahren ingenieurgemäß anzuwenden. Das Wissen und Verständnis der wissenschaftlichen Zusammenhänge der jeweiligen Lehrgebiete wird dabei in den Vordergrund gestellt. Im fünften Semester wird eine Projektwoche durchgeführt. Mit Unterstützung der Dozenten und Mitarbeiter werden dann in Gruppen Projektaufgaben aus der Praxis, d. h. von kooperierenden Firmen und Betrieben, bearbeitet und die Ergebnisse zum Abschluss präsentiert. An dieser Projektwoche nimmt der gesamte Fachbereich teil, d.h. auch die Studierenden der anderen Bachelorstudiengänge Maschinenbau und Physikingenieurwesen.

In den Studienverlauf kann auch ein komplettes Auslandssemseter integriert werden. Dazu geht der Studierende im sechsten Semester an eine ausländische Partnerhochschule und absolviert dort Module, die vorab im Rahmen eines Learning Agreements festgelegt wurden. In den Studienverlauf kann noch ein eigenständiges Praxissemester integriert werden. Daran sind sowohl häufig die Studierenden als auch die anbietenden Industriebetriebe interessiert. Das Praxissemester wird an das sechste Studiensemester gehängt, womit sich das Praxisprojekt mit Bachelorarbeit in das achte Semester verschiebt. Der Abschluss als „Bachelor of Engineering“ erlaubt eine Weiterführung des Studiums in Form eines Masterstudiums. Damit kann eine Vertiefung der fachlichen Kompetenz in Spezialgebieten der Energietechnik erzielt werden.

Wie läuft die Bewerbung ab?

Wenn Du Dich für diesen Studiengang bewerben möchtest, brauchst Du entweder ein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) oder der Fachhochschulreife.

Mit diesen Voraussetzungen kannst Du Dich an der FH Aachen für dieses Studium bewerben. Die Bewerbung erfolgt i.d.R. online über das Bewerberportal. Du errreichst es über die Homepage des Studiengangs. Geöffnet ist das Bewerberportal von Mitte Mai bis zum 15. Juli.

Wen kann ich, bei Fragen kontaktieren?

Fachhochschule Aachen
Fachbereich Energietechnik
Heinrich-Mußmann-Straße 1
52428 Jülich
Tel.: +49.241.6009 50

Fachstudienberater
Prof. Dr.-Ing. Josef Hodapp
Tel.: +49.241.6009 53045
E-Mail: hodapp@no-spamfh-aachen.de 

Broschüre zum Studiengang (PDF) >

Weitere Informationen erhalten Sie direkt auf der Webseite der Hochschule,
Zur Webseite >


Über die FH Aachen

Mit über 14.000 Studierenden, jährlich fast 2000 Absolventinnen und Absolventen, 10 Fachbereichen, über 80 Studiengängen, neun In- und drei An-Instituten sowie vier Kompetenzplattformen gehört die FH Aachen mit den beiden Standorten Aachen und Jülich zu den größten und wichtigsten Fachhochschulen Deutschlands. Hier arbeiten rund 250 Professorinnen und Professoren sowie etwa 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Lehre, Forschung und Verwaltung.

Die FH Aachen bietet ihren Studierenden ein Studium, das sie ausgezeichnet auf die Tätigkeit in modernen und zukunftsweisenden Berufen vorbereitet. Das Studienangebot der Hochschule umfasst neben den klassischen MINT-Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik noch die Bereiche Wirtschaftswissenschaften und Gestaltung. Die mehr als 80 Bachelor- und Masterstudiengänge bieten neben dem Vollzeitstudium auch eine zunehmende Auswahl von marktgerechten dualen Studiengängen.

Im Fokus der Hochschule steht eine moderne Lehre, die sich an neuesten didaktischen Erkenntnissen orientiert und die sich aktueller Methoden wie etwa E-Learning bedient. Den Studierenden wird eine enge persönliche Betreuung geboten, die einen intensiven Erfahrungs- und Wissensaustausch mit den Lehrenden ermöglicht. Die Einbeziehung aktueller Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung bereitet die Studierenden optimal auf die berufliche Tätigkeit nach dem Studium vor.

Die FH Aachen strebt an, eine der forschungsstärksten Fachhochschulen in Deutschland zu sein. Die Kompetenzen liegen vor allem in den Zukunftsfeldern Energie, Mobilität und Life Sciences. Aktuelle Forschungsergebnisse fließen direkt in die Lehre ein.

Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Firmen entwickeln Hochschule und Wirtschaft gemeinsam Produkte und Methoden, die Wertschöpfung direkt vor Ort schaffen. Die FH Aachen bildet junge Frauen und Männer aus, die in den Unternehmen der Region Verantwortung übernehmen und die mit ihrem forschungsnahen Fach- und Methodenwissen einen Beitrag zur Entwicklung der regionalen Wirtschaft leisten.

 

 

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