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Feinwerktechnik/Precision Engineering (B.Eng.)

Ernst-Abbe-Hochschule Jena (University of Applied Sciences)

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University related information
 

Inhalt und Ziel des Studienganges

Die Feinwerktechnik ist eine moderne Ingenieurwissenschaft, welche die technischen Disziplinen Mechanik/Mikromechanik, Elektrotechnik/ Elektronik, Optik/Mikrooptik und Informationstechnik/ Informatik für die Entwicklung innovativer Produkte verbindet. Die zunehmende Funktionalität und Komplexität feinwerktechnischer Geräte wird dabei in der Regel erst durch das Zusammenspiel der einzelnen Disziplinen erreicht und stellt damit die Besonderheit der Feinwerktechnik dar.

Das Feinwerktechnikstudium ist ein sehr aktuelles, vielseitiges, interessantes und praxisnahes Studium, das innovativste technische Gebiete betrifft und eine ausgezeichnete Akzeptanz und Flexibilität am Arbeitsmarkt garantiert.

Das Studium der Feinwerktechnik umfasst einzelne Bereiche aus dem Maschinenbau und wird durch weitere innovative Wissensgebiete wie

  • Feinmechanik
  • Anwendung mechatronischer und mikrosystemtechnischer Komponenten
  • Elektronik
  • Technische Optik ergänzt.

Ausgewählte Beispiele für die Anwendung der Feinwerktechnik sind: messtechnische Geräte wie z.B. Interferrometer, Theodolit, Mikroskopie, Geräte zur Fertigung von mikroelektronischen und mikrosystemtechnischen Bauelementen, z.B. Waver-Stepper und Hochleistungsobjektive, medizintechnische Geräte, Automobilindustrie, Raumfahrttechnik, Umwelttechnik, Consumer- Technik, z.B. Beamer und Flachbildschirme.

Die Weiterentwicklung dieser Anwendungsbereiche ist ohne Feinwerktechnik einfach undenkbar.

Laboratorien und Industriebetriebe sind mit immer präziser funktionierenden Geräten zum Messen und Manipulieren von Objekten oder Daten ausgestattet, die der Feinwerktechniker entwickelt und fertigt. Viele medizinische Untersuchungen und Behandlungen sind ohne feinwerktechnische Geräte und Instrumente undenkbar.

Die Mikroelektronik ist sowohl Gegenstand als auch Werkzeug der Feinwerktechnik. Geräte zur Herstellung mikroelektronischer Baugruppen entwickelt der Feinwerktechniker im Team mit anderen Spezialisten. Andererseits werden mikroelektronische Technologien seit geraumer Zeit zur Entwicklung und Fertigung von Mikrosystemen eingesetzt, welche mechanische, optische und elektronische Funktionen in immer kleineren Bauelementen vereinen.

Aufgaben und Einsatzgebiete

Die Einsatzgebiete von Absolventen des Studienganges Feinwerktechnik sind u.a. der Präzisionsgerätebau, die Optikindustrie, die Optoelektronik, die Medizintechnik, die Automobilindustrie, die Raumfahrttechnik, die Umwelttechnik und die Unterhaltungselektronik.

Durch die internationale Anerkennung des Bachelorabschlusses bestehen sehr gute Chancen für den erfolgreichen beruflichen Weg nicht nur in Deutschland sondern auch im Ausland.

Die Tätigkeitsfelder des Feinwerktechnikers in der Industrie, in Ingenieurbüros und an Forschungseinrichtungen/Instituten umfassen die Forschung und Entwicklung, die Fertigung, Montage und Automatisierung, das Qualitätwesen, den Vertrieb und den Service.

Studienablauf

Im Studienverlauf wird sowohl der Vermittlung naturwissenschaftlicher, mathematischer und technischer Grundlagen als auch ingenieuwissenschaftlicher Qualifikationen erhebliche Bedeutung zugemessen.

„Bachelors of Engineering“ in Feinwerktechnik sind Spezialisten, die schon in der Ausbildung den Wert interdisziplinärer Zusammenarbeit schätzen gelernt haben. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung des Studienganges erwerben die Studierenden sowohl solides Grundlagenwissen in Mathematik, Physik, Elektrotechnik und den Konstruktionswissenschaften als auch modernste Erkenntnisse in hochtechnologischen Bereichen sowie die Fähigkeiten, dieses erworbene Wissen stets auf dem neuesten Stand zu halten und sich in neue Technologierichtungen schnell und gezielt einzuarbeiten. Die beiden Wahlpflichtmodule beinhalten entsprechend der gewünschten Vertiefungsrichtung Lehrveranstaltungen aus dem Bereich der Entwicklung/ Konstruktion bzw. Fertigungstechnik.

Das letzte Studiensemester beinhaltet eine integrierte Praxisphase, in der unter Anleitung eine ingenieurtechnische Aufgabe aus der Berufspraxis bearbeitet wird. Im Anschluss an die Praxisphase wird die Bachelorarbeit angefertigt. Bachelorarbeit und Praxisphase werden in Forschungslaboren oder Entwicklungsabteilungen der Industrie durchgeführt.

Sie werden durch die entsprechende Institution und die Hochschule wissenschaftlich betreut.

Berufliche Perspektiven

In der Praxis gehören unsere Absolventen in Betrieben mit feinwerktechnischen Produkten als auch in den Bereichen, die nicht vordergründig feinwerktechnische Erzeugnisse herstellen (Autoindustrie, Raumfahrttechnik, Forschungsinstitute), wegen ihrer soliden Ausbildung mit den Schwerpunkten Mechanik, Elektronik, Optik und Informatik zu den gefragtesten Absolventen – nicht nur in Deutschland. Die Absolventinnen bzw. Absolventen können bei entsprechend guten Kenntnissen meist unter mehreren Angeboten der Industrie auswählen bzw. direkt mit ihrer Bachelorarbeit den Einstieg finden. Bezahlung und Aufstiegschancen sind sehr gut. Vor dem Hintergrund der geringen Studienanfängerzahlen der vergangenen Jahre in den klassischen Ingenieurdisziplinen ist den praktisch-wissenschaftlich interessierten Gymnasial- oder Fachoberschulabgängern ein Bachelorstudium in technischen Disziplinen, besonders in der Feinwerktechnik auch langfristig zu empfehlen.

Nach dem Bachelorabschluss besteht im Fachbereich SciTec an der EHA Jena die Möglichkeit des Studiums in dem weiterführenden, konsekutiven Masterstudiengang „Scientific Instrumentation“. Sinnvolle Vertiefungsstudiengänge werden auch im In- und Ausland an zahlreichen anderen Hochschulen (so z.B. an der TU Ilmenau) angeboten.

Zulassungsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzungen für den Studiengang sind die allgemeine Hochschulreife (Gymnasium) oder Fachhochschulreife sowie eine Berufsausbildung in einem studiengangsnahen Beruf (bevorzugt Metallbranche) bzw. alternativ ein 12-wöchiges Vorpraktikum.

Bewerbungsende 15.08.

Studienabschluss

Nach erfolgreichem Studienabschluss verleiht die Ernst-Abbe-Hochschule Jena den international anerkannten akademischen Grad „Bachelor of Engineering“ (B. Eng.).

Flyer zum Studiengang (PDF) (Deutsch) >

Kontakt

Dekanat

Frau Yvonne Guddei (M.Eng.)
Tel.: 03641/205 400
Fax: 03641/205 401
E-Mail: scitec@no-spameah-jena.de

Sekretariat

Frau Nicole Kaphingst
Tel.: 03641/205 849
Fax: 03641/205 401
E-Mail: nicole.kaphingst@no-spameah-jena.de

Studiengangsleiter/Studienfachberater

Prof. Dr. Dieter Wartenberger
Tel: 03641/205 427
E-Mail: d.wartenberger@no-spameah-jena.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule
Zur Webseite >

Studieren an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena), wurde im Jahr 1991, als eine der ersten Bildungseinrichtungen ihrer Art, in den neuen Bundesländern gegründet. Die Hochschule befindet sich in Jena im Bundesland Thüringen, dem „grünen Herzen“ Deutschlands und verzeichnet heute bereits mehr als 4.700 Studierende.

Die Ausbildung an der Hochschule ruht auf drei Ausbildungssäulen: den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft und den Sozialwissenschaften. Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena bietet in neun Fachbereichen, 21 Bachelorstudiengänge, 14 Masterstudiengänge, 5 Weiterbildungs-Studiengänge, 2 Fernstudiengänge und 3 duale Studiengänge an.

Das Profil der jungen Hochschule ist zunehmend von einer interdisziplinären Zusammenarbeit der Bereiche gekennzeichnet, um Synergien optimal nutzen zu können. Auch die Lehre und Forschung werden aus diesem Grunde enger miteinander verknüpft. Die Vernetzung mit regionaler und überregionaler Wirtschaft und Wissenschaft, dem „Cluster Jena“ sowie der hohe Stellenwert von Forschung und Entwicklung, machen das Besondere der Ernst-Abbe-Hochschule Jena aus.

 

 

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