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Industrielle Biotechnologie (B.Sc)

Hochschule Ansbach (University of Applied Sciences)

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Studienverlauf
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Die Biotechnologie ist eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Viele Herausforderungen unserer Zeit lassen sich ohne die Biotechnologie nicht mehr lösen. Ob die Umstellung chemischer Prozesse auf ressourcen- und umweltschonende biokatalytische Verfahren, die Herstellung von Medikamenten, die Verwendung von Enzymen in Waschmitteln oder der Einsatz von Starterkulturen betrachtet werden, keiner dieser Bereiche kommt ohne moderne Biotechnologie aus.

Deutschland steht mit 600 Biotechnologie-Firmen in Europa an der Spitze. Im Fokus des Studiengangs stehen die Herstellung von Produkten unter Anwendung der Weißen Biotechnologie, wie Acrylamid, Antibiotika, Ethanol, High-Fructose-Syrup, Insulin, Glutaminsäure, Vitamine, aber auch Hilfsstoffe wie technische Enzyme. Zu diesem Zweck setzt die Weiße Biotechnologie Mikroorganismen bzw. Zellen höherer Organismen oder Enzyme ein. Dazu zählen auch Mikroorganismen, die durch molekularbiologische Veränderungen optimiert wurden.

Diese spannenden und zukunftsträchtigen Inhalte können Sie an der Hochschule Ansbach erlernen. Sie werden durch engagierte Professorinnen, Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen in Forschung und Lehre vermittelt. Dazu stehen modernste und hervorragend ausgestattete Laboratorien zur Verfügung.

Studienablauf

In den ersten drei Studiensemestern werden naturwissenschaftliche, ingenieurwissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt. Sie erlernen anhand konkreter Beispiele aus den Vorlesungen den Umgang mit wissenschaftlichen Datenbanken, Patentdatenbanken und das wissenschaftliche Arbeiten. Das Fach Recht und Sicherheit in der Biotechnologie vermittelt darüber hinaus die nötigen Kenntnisse zum Verständnis der Rahmenbedingungen unter denen industrielle Forschung und Produktion in der Biotechnologie erfolgen.

Das Hauptstudium umfasst die eigentlichen Kernmodule. Diese sind fachrichtungsspezifische Lehrveranstaltungen zu den wichtigsten Kompetenzfeldern der Industriellen Biotechnologie (siehe unten). Der berufsqualifizierende Abschluss ist Bachelor of Science. Das Studium ist durchgängig modularisiert. In den Modulen Technologiebewertung, Kommunikationstechniken sowie im Wahlpflichtbereich werden weitere Schlüsselqualifikationen und zusätzliches Fachwissen erworben. Im Ethikkurs werden konkrete Fragestellungen aus dem Laboralltag und der zukünftigen industriellen Praxis erörtert und eigenständig vertieft.

Um den Ansprüchen aus Forschung und Industrie an Biotechnologen gerecht zu werden, ist ein wichtiges Element des Lehrangebotes sein Praxisbezug. Er findet nicht nur im seminaristischen Stil der Lehrveranstaltungen, in mehreren Projektarbeiten, sondern auch im Praktischen Studiensemester (Betriebliche Praxis) seinen Ausdruck.

Ab dem vierten können Studierenden in industriellen Forschungsprojekten als wissenschaftliche Hilfskraft mitarbeiten und sich über einen längeren Zeitraum mit einer bestimmte Technik/Methodik selbständig beschäftigen. Während dieser Zeit können die Studierenden Wartungen und Messungen durchführen und die Technologie im Detail kennenlernen. 

Die wichtigsten Anwendungsgebiete der Biotechnologie finden sich in der Konzeption der Kernmodule des Studiengangs Industrielle Biotechnologie wieder.

Biokatalyse

Erzeugung von Rohstoffen und Feinchemikalien durch Biokatalyse mit lebenden Zellen oder Enzymen.

Bioverfahrenstechnik

Verfahren zur Kultivierung von Mikroorganismen in Bioreaktoren, Fermentation und Biotransformation, Aufarbeitungs- und Reinigungsmethoden (Downstream Processing).

Diagnostik und Biomedizintechnik

Medizintechnische Analyse- und Diagnoseverfahren, immunologische Nachweisverfahren: z.B. Enzym-Testsysteme (ELISA) und Antikörper-Reaktionen.

Lebensmittel- und Pharmatechnik

Verwendung von Mikroorganismen für die Erzeugung von Arzneimitteln (z.B. Antibiotika, Erythropoetin und Insulin) und funktionellen Lebensmitteln.

Molekularbiologie

Erzeugung rekombinanter Mikroorganismen für die Herstellung von Pharmazeutika und Zwischenprodukten für die chemisch-pharmazeutische Industrie. Molekularbiologische Nachweisverfahren (z.B. DNA-Chiptechnologien, Polymerasekettenreaktion).

Kooperationsvereinbarungen mit ausländischen Hochschulen z.B. in Spanien ermöglichen es, einen Teil des Studiums ohne zeitlichen Verlust und mit finanzieller Unterstützung im Ausland abzuleisten.

Berufsperspektiven

Naturwissenschaftler und Naturwissenschaftlerinnen mit ingenieurwissenschaftlicher Zusatzkenntnis und breiter praktischer Methodenkenntnis werden in einer Vielzahl von Branchen benötigt. Dazu zählen Einsatzmöglichkeiten in folgenden Bereichen:

Einsatzmöglichkeiten:

  • Chemische Industrie
  • Pharmazeutische Industrie
  • Nahrungs- und Genussmittelproduktion
  • Kosmetik-, Papier- und Textilindustrie
  • Konsumgüterindustrie
  • Umweltschutz oder Umweltmesstechnik
  • bei Behörden (Technische Überwachung, Umweltbereich, Gesundheitswesen)
  • freiberufliche Tätigkeiten (z.B. Patentwesen, Unternehmensberatung)

Ihre Tätigkeiten liegen in den Bereichen:

  • Forschung und Entwicklung
  • Planung und Überwachung
  • Produktion
  • Vertrieb und Marketing
  • Zulassung

Kontakt

Hochschule Ansbach
Hochschule für angewandte Wissenschaften –
Hochschule Ansbach
Fakultät Ingenieurwissenschaften
Residenzstraße 8
91522 Ansbach

Allgemeine Studienberatung

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Studienfachberatung

Professor Dr. Sibylle Gaisser
Tel. (0981) 48 77 – 304
sibylle.gaisser@no-spamhs-ansbach.de

Studiengangsleitung

Professor Dr.-Ing. Anke Knoblauch
Telefon: (0981) 48 77 – 298
anke.knoblauch@no-spamhs-ansbach.de  

Anmeldung

Beginn des Studiums: 1. Oktober
Anmeldung: 2. Mai – 15. Juni

Ab WS 17_18: keine Zulassungsbeschränkung!

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite >

 

 

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