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Physik (Lehramt)

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Zwei-Fach-Bachelor-Module Fach Physik (Studienverlaufsplan)
Lehramt GHRGe (Studienverlaufspläne Bachelor KJ und Master Ed)
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Das Lehramtsstudium der Physik an der WWU Münster

In Münster kann das Fach Physik für das Lehramt an den Schultypen Hauptschule, Realschule, Sekundarschule, Gesamtschule, Gymnasium und Berufskolleg studiert werden. Für alle Schultypen erfolgt eine gestufte Ausbildung, bestehend aus einem dreijährigen Bachelorstudiengang und einem zweijährigen Masterstudiengang. Charakteristisch für alle Lehramtsstudiengänge ist die Tatsache, dass das Studium im Fach Physik mit einem weiteren Unterrichtsfach kombiniert wird; das Physikstudium bildet also nur einen Teil des gesamten Studiums. Für das Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundarschulen und den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen werden die Teilstudiengänge Bachelor HRSGe Physik und Master of Education (M.Ed.) HRSGe Physik angeboten. Für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen gibt es einen Zwei-Fach-Bachelorstudiengang Physik gefolgt vom Studiengang M.Ed. GymGe Physik. Für das Lehramt an Berufskollegs werden schließlich die Studiengänge Bachelor BK Physik und M.Ed. BK Physik angeboten. Letztere sind inhaltlich identisch mit den Studiengängen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen, allerdings wird hier der Teilstudiengang Physik mit einem berufsbildenden Fach kombiniert, das an der Fachhochschule Münster studiert wird.

Physik mit Ausrichtung auf das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen sowie an Berufskollegs

Zwei-Fach-Bachelor/Bachelor BK Physik

Die erste Phase des Studiums für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen bildet der dreijährige Studiengang Zwei-Fach-Bachelor Physik bzw. für Berufskollegs der inhaltlich identische Studiengang Bachelor BK Physik, die jeweils mit einem entsprechenden Studiengang im zweiten gewählten Fach kombiniert werden. Empfehlenswert ist im Fall des Zwei-Fach-Bachelors eine Kombination mit dem Fach Mathematik, da mathematische Kenntnisse und Fertigkeiten für die Physik von zentraler Bedeutung sind, aber auch eine Kombination mit jedem anderen Unterrichtsfach ist möglich. Die beiden Studiengänge sind polyvalent angelegt, d.h., dass sie stark fachlich orientiert sind und, je nach zweitem Fach, neben dem Übergang in den Master of Education auch einen Übergang in andere Masterstudiengänge ermöglichen.

Das Studium ist in den ersten vier Semestern in Experimenteller und Theoretischer Physik inhaltlich weitgehend gleich mit dem Studiengang B.Sc. Physik. Die Module „Physik I – III“ mit den Gebieten Mechanik, Thermodynamik, Elektrodynamik und Optik sowie das Modul „Atom- und Quantenphysik“ werden jeweils gemeinsam von Lehrenden aus der experimentellen und der theoretischen Physik veranstaltet. Daran schließen sich im 5. und 6. Semester die Module „Struktur der Materie“ und „Messtechnik und Signalverarbeitung“ an. Entsprechend dem Studienziel, der Ausbildung zur Physiklehrerin bzw. zum Physiklehrer, sind im Vergleich zum BSc Physik insbesondere die Anteile der theoretischen Physik deutlich reduziert. Dafür wird das Studium im zweiten Jahr durch lehramtsspezifische „Experimentelle Übungen“ und im dritten Jahr durch ein Modul „Grundlagen der Fachdidaktik und Erkenntnistheorie“ ergänzt, in dem Methoden zur Vermittlung physikalischer Sachverhalte und die Reflexion des naturwissenschaftlichen Weltbilds im Mittelpunkt stehen. Abgeschlossen wird das Bachelorstudium durch eine Bachelorarbeit, die in Physik, im zweiten Fach oder in den Bildungswissenschaften angefertigt werden kann.

Master of Education GymGe/BK Physik

Um als Lehrerin oder Lehrer arbeiten zu können, muss aufbauend auf den Bachelorstudiengang noch der zweijährige Master of Education GymGe Physik (für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen) bzw. Master of Education BK Physik (für das Lehramt an Berufskollegs), kombiniert mit dem Master of Education im jeweiligen zweiten Fach, studiert werden. Nachdem im Bachelorstudium eher die fachliche Seite im Mittelpunkt stand, ist der Masterstudiengang in erster Linie auf den Erwerb von Fähigkeiten zur Vermittlung von Physik im Schulunterricht ausgerichtet. Hierzu dienen im ersten und dritten (oder ersten und zweiten) Semester die beiden Module „Didaktik der Physik“ und „Projektorientierte Zugänge zur Wissenschafts- und Unterrichtspraxis“. Das zweite (oder dritte) Semester wird als Praxissemester an einer Schule verbracht. Die Masterarbeit im vierten Semester wird in einem der beiden Fächer oder in den Bildungswissenschaften geschrieben.

Physik mit Ausrichtung auf das Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundarschulen und den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen

Bachelor HRSGe Physik


Das Studium für das Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundarschulen und den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen beginnt mit dem dreijährigen Studiengang Bachelor HRSGe Physik, der mit einem entsprechenden Studiengang im zweiten Fach kombiniert wird. Im Vergleich zum Studium für das Lehramt an Gymnasien ist hier der theoretisch-mathematische Anteil deutlich reduziert zu Gunsten einer Phänomen-orientierten Beschreibung physikalischer Vorgänge. In den beiden Modulen „Physik A“ und „Physik B“ werden die physikalischen Grundlagen in den Gebieten Mechanik, Elektrodynamik, Optik, Thermodynamik und Struktur der Materie erworben; das Modul „Physik C“ ist dem schulrelevanten Basiskonzept Energie gewidmet. Neben diesen eher fachlich orientierten Modulen wird im Modul „Grundlagen physikalischer Erkenntnisgewinnung“ die Physik in den Kontext weiterer Bezugsdisziplinen wie der Mathematik und der Technik, aber auch der Erkenntnistheorie gesetzt, während im Modul „Fachdidaktische Grundlagen“ Fähigkeiten zur Vermittlung physikalischer Themen im Schulunterricht im Mittelpunkt stehen. Abgeschlossen wird das Bachelorstudium durch eine Bachelorarbeit, die in Physik, im zweiten Fach oder in den Bildungswissenschaften angefertigt werden kann.

Master of Education HRSGe Physik

Um in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt aufgenommen zu werden, muss aufbauend auf das Bachelorstudium der zweijährige Studiengang Master of Education HRSGe Physik absolviert werden. Hier werden in den beiden Modulen „Fachdidaktik I“ und Fachdidaktik II“ zum einen die fachdidaktischen Methoden für eine erfolgreiche Unterrichtsgestaltung in der Sekundarstufe I vertieft und zum anderen das schulorientierte Experimentieren erlernt. Unterbrochen wird das Studium im zweiten Semester durch ein Praxissemester an einer Schule. Schließlich wird im vierten Semester die Masterarbeit entweder in Physik, im zweiten Fach oder in den Bildungswissenschaften angefertigt.

Regelstudienzeit Bachelor: 6 Semester

Studienbeginn Bachelor: Wintersemester

Zugangsvoraussetzungen Bachelor: Zugelassen wird, wer über die allgemeine Hochschulreife oder über ein von zuständiger Stelle für die Aufnahme des Geophysikstudiums als gleichwertig anerkanntes Zeugnis verfügt. Hiervon kann ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn Studienbewerberinnen oder Studienbewerber eine geeignete berufliche Qualifikation und Berufspraxis nachweisen. Nähere Informationen zum Studium ohne Abitur finden sich hier.

Regelstudienzeit Master of Education: 4 Semester

Studienbeginn Master of Education: Sommer- und Wintersemester

Zugangsvoraussetzungen Master of Education:
Zugelassen werden kann, wer ein einschlägiges Bachelorstudium an einer deutschen Universität mit einer Regelstudienzeit von mindestens 6 Semestern absolviert hat. Zusätzlich ist die Teilnahme an dem vom Zentrum für Lehrerbildung der Westfälischen Wilhelms-Universität angebotenen Self-Assessment für Lehramtsstudierende nachzuweisen.

Kontakt:

Zentrale Studienberatung
Schlossplatz 5
D-48149 Münster
Tel.: +49 251 83-22357
zsb@no-spamuni-muenster.de

Fachstudienberatung Physik
Prof. Dr. Hartmut Bracht
Institut für Materialphysik
Wilhelm-Klemm-Str. 10
D-48149 Münster
Tel.: +49 251 83-39004
studienberatung.physik@no-spamuni-muenster.de

Weitere Informationen erhalten Sie direkt auf der Seite des Fachbereichs
Zur Webseite >

Allgemeine Informationen über den Fachbereich

Der Fachbereich Physik der Universität Münster gehört, gemessen an der Zahl seiner Studierenden (gegenwärtig etwa 1300 Studierende in den Fächern Physik und Geophysik einschließlich Lehramt, sowie etwa 200 Doktorandinnen und Doktoranden) seit Jahren zu den großen Physik-Fachbereichen in Deutschland. Durch seine Größe ist er in der Lage, ein breites Themenspektrum sowohl in der Forschung als auch in der Lehre abzudecken. Entsprechend breit gefächert sind auch die Angebote für Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten, so dass sich je nach Interesse viele Möglichkeiten der Spezialisierung bieten.

Ausstattung

Die Wahrnehmung der umfangreichen Lehr- und Forschungsaufgaben des Fachbereichs setzt die Verfügbarkeit einer leistungsfähigen Infrastruktur voraus. Die räumliche und technische Ausstattung des Fachbereichs mit Seminar- und Praktikumsräumen, Computerarbeitsplätzen für Studierende und einem Lernzentrum mit Lehrbuchsammlung ist sehr gut, wie auch immer wieder in studentischen Evaluationen bestätigt wird. Insbesondere verfügt der Fachbereich über gut ausgestattete Praktikumslabore, die kontinuierlich durch neue Versuchsaufbauten ergänzt werden. In den einzelnen Arbeitsgruppen und den kooperierenden Zentren existieren sehr gut ausgestattete Forschungslabore mit Zugang zur benötigten Infrastruktur, in denen zahlreiche und anspruchsvolle Themen für experimentelle Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten bearbeitet werden. Für theoretische Abschlussarbeiten stehen neben den Arbeitsplatzrechnern und Rechenclustern in den Arbeitsgruppen insbesondere auch die High-Performance-Computing (HPC) Systeme am Zentrum für Informationsverarbeitung der WWU Münster zur Verfügung.

 

 

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