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Physik (B.Sc.), (M.Sc.)

Universität Rostock

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Vertiefungsrichtungen des Masterstudienganges Physik
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Physik (B.Sc.)

Mit dem erfolgreichen Abschluss des forschungsorientierten Bachelorstudiengangs Physik erlangen die Studierenden den akademischen Grad Bachelor of Science (B.Sc.).

Das Studium führt in die inhaltlichen und methodischen Grundlagen der Physik ein und gibt einen Einblick in die grundlegenden Forschungsrichtungen des Fachs. Es vermittelt Kompetenzen und Fähigkeiten, die erworbenen Kenntnisse problemorientiert zu nutzen, sie kritisch einordnen zu können und sie den sich ständig ändernden beruflichen Anforderungen entsprechend zu erweitern. Darüber hinaus werden Fertigkeiten vermittelt, grundlegende experimentelle Techniken im Zusammenhang mit moderner Rechentechnik zu nutzen und wissenschaftliche Erkenntnisse mit den Mitteln der modernen Kommunikation und Präsentation darzustellen. Das Studium befähigt, grundlegende Erkenntnisse der Physik in einem breitangelegten Berufsfeld anzuwenden. Dazu dient insbesondere auch das Studium im Wahlbereich.

Der Bachelorabschluss soll einen frühen Einstieg ins Berufsleben ermöglichen. Typische Tätigkeitsfelder sind die Erfassung physikalischer und technischer Messwerte, die Betreuung moderner Produktionsanlagen sowie Organisations-, Beratungs- und Prüfaufgaben in Forschungsinstituten, Industrie und staatlicher Verwaltung.

Mit dem Abschluss des Bachelorstudiengangs Physik werden Grundvoraussetzungen für eine weitere wissenschaftliche Qualifikation auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet erworben, insbesondere für den Einstieg in einen Masterstudiengang Physik.

Gegenstand und Ziel des Studiums

Der Studiengang Physik eröffnet wie kaum ein anderer den Zugang zu fundamentalem Wissen über die Vorgänge in der uns umgebenden Natur. Diese Kenntnisse formen maßgeblich unser Weltbild. In erster Linie ist die Physik damit eine Wissenschaft, deren Triebkraft das menschliche Streben nach Erkenntnis ist. Als Grundlagenwissenschaft liefert die Physik wichtige Erkenntnisse über den Aufbau der Materie und die daraus resultierenden Eigenschaften der Stoffe. Die gesamte technische Entwicklung profitiert von diesen Forschungsergebnissen und so nimmt die Physik auch auf sehr direkte und praktische Weise Einfluß auf viele Bereiche der Industrie. Der Physiker muß deshalb die Fähigkeit zur wissenschaftlichen Arbeit genauso beherrschen wie den praktischen Umgang mit vielfältiger Mess- und Auswertetechnik. Der zweckentsprechende Einsatz von Methoden der Informationsverarbeitung in Forschung und Entwicklung gehört heute zum "Handwerkszeug" eines jeden Physikers.

Das Studium umfasst sechs Semester und teilt sich in die Gebiete

  • Experimentalphysik (11 Pflichtmodule)
  • Theoretische Physik (6 Pflichtmodule)
  • Mathematik (5 Pflichtmodule)
  • Nichtphysikalischer Wahlpflichtbereich

Der Wahlbereiche I und II umfassen Grundlagen der Chemie oder der Informatik, wobei die Module aus dem gleichen Fach auszuwählen sind. Das Studium dieser Module hat zum Ziel, das Wissen der Studierenden auf eine breitere naturwissenschaftliche Basis zu stellen und die beruflichen Einsatzmöglichkeiten zu erweitern. Der Wahlbereich III umfasst Grundlagen der Chemie, Biologie und der Informatik. Im Wahlbereich IV ist ein Modul aus dem an der Universität Rostock angebotenen Bereich der “soft skills” auszuwählen. Das kann zum Beispiel ein Modul sein, in dem die Beherrschung von Vortragstechniken, Präsentationsmöglichkeiten und Sprachfähigkeiten vermittelt wird. Der Wahlbereich V umfasst die Gebiete der Naturwissenschaften und Mathematik, der Informatik, der technischen Wissenschaften und der Medizin. Mit diesen weit gefassten Wahlmöglichkeiten wird den Studierenden die Gelegenheit gegeben, ergänzende Kompetenzen zu erlangen und ihre beruflichen Einsatzmöglichkeiten zu erweitern.

Das Studium

  • Das Bachelorstudium Physik kann nur zum Wintersemester begonnen werden.
  • Einschreibungen erfolgen online vom 1. August - 30. September über das Universitätsportal.
  • Der Bachelorstudiengang Physik wird in deutscher Sprache angeboten.
  • Die Regelstudienzeit, innerhalb der das Studium abgeschlossen werden soll, beträgt sechs Semester.
  • Der Bachelorstudiengang Physik gliedert sich in Pflicht- und Wahlmodule.
  • Im Pflichtbereich sind:
    • 11 Pflichtmodule aus dem Lehrgebiet Experimentalphysik (63 Leistungspunkte),
    • 6 Pflichtmodule aus dem Lehrgebiet Theoretische Physik (39 Leistungspunkte),
    • 5 Pflichtmodule aus dem Lehrgebiet Mathematik (36 Leistungspunkte) zu studieren.
    • Auf das Modul der Abschlussprüfung, eine am Ende des Studiums zu schreibende Bachelorarbeit einschließlich Kolloquium, entfallen 12 Leistungspunkte.

  • Im Wahlbereich sind Module im Umfang von 30 Leistungspunkten zu studieren. Für das Bestehen der Bachelorprüfung sind insgesamt mindestens 180 Leistungspunkte zu erwerben.
  • Eine die Einhaltung der Regelstudienzeit ermöglichende zeitliche Verteilung der Module auf die einzelnen Semester ist dem Prüfungs- und Studienplan zu entnehmen. Es bestehen ausreichende Möglichkeiten für eine individuelle Studiengestaltung.
  • Eine Kurzbeschreibung aller Module (Inhalte, Qualifikationsziele, Voraussetzungen, Aufwand und die zu erbringenden Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen) befindet sich in den Modulbeschreibungen der Studien- und Prüfungsordnung.
  • Ausführliche Modulbeschreibungen (zusätzlich: Lehrinhalte, zu besuchende Lehrveranstaltungen, Arbeitsaufwand, Ansprechpartner) finden Sie gegenwärtig hier. Perspektivisch werden diese Informationen in einer Moduldatenbank verfügbar sein..

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Universität.
Zur Webseite >

Physik (M.Sc.)

Das Studium erweitert die in einem vorangegangenen Bachelorstudium vermittelten inhaltlichen und methodischen Grundlagen des Faches. Es befähigt zum Verständnis und zur wissenschaftlichen Anwendung grundlegender und fortgeschrittener Erkenntnisse der Physik.

Das Masterstudium kann zum Wintersemester (empfohlen) und zum Sommersemester begonnen werden, siehe Einschreibung.

Die Module des Masterstudiengangs werden in deutscher oder englischer Sprache angeboten, Einzelheiten dazu ergeben sich aus der jeweiligen Modulbeschreibung.

Folgende Fachgebiete werden vertieft behandelt: Photonik, Quanten-, Halbleiter-, und Glasfaseroptik, Cluster-, Molekül-, Plasma- und Elementarteilchenphysik, Neue Materialien, Nanotechnologie, Oberflächenphysik sowie Ozeanographie und Atmosphärenphysik.

Die Ausbildung hat das Ziel, die Studierenden auf der Basis vermittelter Methoden- und Systemkompetenzen sowie unterschiedlicher wissenschaftlicher Sichtweisen zu eigenständiger Forschungsarbeit anzuregen und zu befähigen.

Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, komplexe Problemstellungen aufzugreifen, selbständig und kreativ mittels wissenschaftlicher Methoden zu bearbeiten und sie auch über die aktuellen Grenzen des Wissensstandes hinaus zu lösen.

Die im Studium vermittelten soliden Kenntnisse und Fähigkeiten sichern dem Master in Physik ein breites Berufsfeld: Grundlagenforschung an Universitäten, Hochschulen, Instituten, Angewandte Forschung und Entwicklung in der Industrie, Entwicklung und Einsatz von Mess- und Prüftechnik, Betreuung von Diagnose- und Therapieverfahren in der Medizin, Leitung und Management in innovativen Unternehmen, Gutachter- und Beratertätigkeit, Planungs- und Verwaltungsaufgaben in Behörden, sowie Einsatzmöglichkeiten in vielen Bereichen der Wirtschaft, in denen fundierte mathematisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse Grundlage für die Entwicklung neuer Produkte und Herstellungsverfahren sind.

Für eine Tätigkeit in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre ist im Anschluss an das Masterstudium meist eine Promotion erforderlich. Die Promotion erleichtert auch in der Privatwirtschaft den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Gegenstand und Ziel des Studiums

Nach dem Bachelor-Studium kann man in einem weiteren zweijährigen Studium den akademischen Grad eines Masters of Science Physik (MSc Physik) erwerben. Dieses Studium erweitert die im voran gegangenen Bachelor-Studium angeeigneten inhaltlichen und methodischen Grundlagen des Faches. Die Ausbildung hat das Ziel, die Studierenden auf der Basis vermittelter Methoden- und Systemkompetenzen sowie unterschiedlicher wissenschaftlicher Sichtweisen zu eigenständiger Forschungsarbeit anzuregen. Die Studierenden lernen, komplexe Problemstellungen aufzugreifen und sie mit wissenschaft-lichen Methoden auch über die aktuellen Grenzen des Wissensstandes hinaus zu lösen.

Die gestufte Bachelor- und Masterausbildung löst den bisher angebotenen fünfjährigen Studiengang Physik-Diplom ab. Selbstverständlich ist gewährleistet, dass bereits begonnene Studien im Diplom-Studiengang ordnungsgemäß und ohne Nachteile zu Ende geführt werden können.

Wie ist das Masterstudium strukturiert?

Der viersemestrige Masterstudiengang Physik gliedert sich in Pflichtmodule, Wahlpflichtmodule und nichtphysikalische Wahlmodule. Das Masterstudium ist  in zwei Phasen gegliedert: eine Aufbauphase (1. und 2. Semester) und eine Forschungsphase (3. und 4. Semester).

Im Zentrum der Aufbauphase steht die Vermittlung und Vertiefung anspruchsvoller wissenschaftlicher Konzepte und Methoden der Physik. Für eine thematische Schwerpunktsetzung bieten die vier Vertiefungsrichtungen:

Moleküle, Cluster und Plasmen >
Photonik >
Nanotechnologien und Neue Materialien >
Atmosphärenphysik und Ozeanographie >

eine Orientierung. Es wird empfohlen, Wahlpflichtmodule im Umfang von insgesamt mindestens 24 Leistungspunkten in der gewählten Vertiefungsrichtung zu studieren.

Die Forschungsphase konzentriert sich auf die Heranführung der Studierenden an anspruchsvolle wissenschaftliche Forschungsarbeit. Im dritten Semester werden die notwendigen Spezialkenntnisse an der vordersten Front der gewählten Vertiefungsrichtung erworben (Vertiefungsmodul), ebenso wie die Fertigkeiten der experimentellen bzw. der theoretischen Praxis (Spezialisierungsmodul). Beides ist in gleichem Maße Voraussetzung für die Durchführung des selbstständigen Forschungsprojektes im Rahmen der Master-Arbeit im vierten Semester.

Eine kompakte Darstellung des Studienganges finden Sie im Info-Flyer >

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Universität.
Zur Webseite >

Kontakt

Studienfachberatung

Dr. rer. nat. habil. Thomas Bornath
Institut für Physik
Wismarsche Str. 43-45, Raum 109
Tel: +49 381 498-6915
E-Mail: studienberatung.physik@no-spamuni-rostock.de

studienberatung.physik@no-spamuni-rostock.de

 

 

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