
Ausgangslage
In Deutschland ist die Bioenergie, dank ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, eine der wichtigsten erneuerbaren Energiequellen. Da sie flächenintensiv ist, steht sie in ständiger Konkurrenz zu anderen erneuerbaren Energien, zur stofflichen Nutzung und zur Nahrungsmittelproduktion.
Der Studiengang BioEnergie bewegt sich im Spannungsfeld der vielfältigen Akteure, Technologien und gesellschaftlichen Ansprüche. Er vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, um den Herausforderungen des sich dynamisch entwickelnden Energiemarktes gerecht zu werden. BioEnergie in Rottenburg studieren – eine Ausbildung mit Schnittstellenkompetenz!
Theorie und Praxis
Der Studiengang verknüpft ökologische Ideale mit ökonomischen Notwendigkeiten. Der hohe Praxisanteil und der Erwerb von technischem, ökonomischem und ökologischem Wissen sowie von sozialer Kompetenz sind die Basis für erfolgreiches Arbeiten im zukunftsträchtigen Bereich Bioenergie. Zahlreiche Exkursionen und die Entwicklung von Lösungskonzepten für Unternehmen und Kommunen unterstreichen den praxisorientierten Ansatz des Studiums.
Innovativ und praxisorientiert
Die Energieversorgung von heute und morgen bedarf neuer Lösungen in einem sich stetig wandelnden Umfeld. Daher verfügt der zukunftsorientierte Studiengang BioEnergie über hohe Innovationskraft und Flexibilität. Der Austausch mit nationalen und internationalen Partnern aus Wirtschaft, Politik, Planung und Verbänden gibt den Studierenden wertvolles Wissen für einen krisensicheren Arbeitsplatz.
Studieninhalte
Grundstudium
Das Grundstudium (1. - 2. Semester) vermittelt technische und naturwissenschaftliche Grundlagen und gibt Einblicke in die Produktion, Bereitstellung und Verwertung von Biomasse, in die Energiewirtschaft, Datenbanken und Informationstechnologie.
Hauptstudium
Das Hauptstudium (3. - 7. Semester) vertieft und ergänzt die Inhalte des Grundstudiums und festigt die praktischen Fertigkeiten der Studierenden. Beispielsweise werden Anlagenplanung und - management oder die Erstellung von Energiekonzepten als weitere Methoden vermittelt. Bioenergie-Logistik, Feuerungssysteme, Technikfolgenabschätzung und Ökobilanzierung sind zentrale Themen. Durch das Belegen von Wahlpflichtfächern setzen die Studierenden individuelle Schwerpunkte.
Projektphasen
Für eine starke Praxisanbindung sorgen auch Projekt- und Gruppenarbeiten, bei denen typische Fragestellungen der Energiewirtschaft bearbeitet werden. Diesem Ziel dienen auch zahlreiche Exkursionen und Seminare.
Integriertes Praxissemester
Das 5. Semester dient als Praxissemester der Anwendung theoretischer Kenntnisse in der Praxis, der Möglichkeit zu eigenverantwortlichem Arbeiten, dem Erwerb hoher kommunikativer Kompetenz und dem Kennenlernen beruflicher Tätigkeitsfelder.
Bachelorthesis
Das Studium endet mit einer Abschlussarbeit, der Bachelorthesis. Dabei werden praxis- und wissenschaftsrelevante Fragestellungen selbstständig gelöst.
Berufsperspektiven
Experten für Consulting, Planung und Umsetzung
Der Studiengang BioEnergie ist als berufsqualifizierender Bachelor-Studiengang in Zusammenarbeit mit der IHK konzipiert – mit vielversprechenden Berufsaussichten.
Die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen garantiert eine arbeitsmarktorientierte, praxisnahe und gleichzeitig am aktuellen Stand der Forschung ausgerichtete Ausbildung.
Energieagenturen, Städte und Kommunen, Hersteller von Anlagen zur Bioenergienutzung sowie regionale und überregionale Energieversorger bieten zahlreiche Arbeitsplätze für die Absolventen des Studiengangs. Weitere Arbeitsfelder ergeben sich bei Verbänden und Nichtregierungsorganisationen. Zudem besteht Bedarf in Planungs- und Ingenieurbüros sowie in Beratungsunternehmen.
Weiterqualifikationen
Das Studium ist eine vielseitige Basis für die wissenschaftliche Weiterqualifizierung über Masterstudienprogramme. Ein attraktives Angebot hierzu besteht beispielsweise an der HFR mit dem Masterstudiengang SENCE (Nachhaltige Energiewirtschaft und -technik) sowie an den Partnerhochschulen in der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim. Studienaufenthalte an ausländischen Hochschulen bieten eine interessante zusätzliche Perspektive. Hierzu berät und informiert die Studiengangsleitung gerne ausführlich.
Die Zulassung erfolgt nur zum Wintersemester
Bewerbungsschluss ist der 15.Juli
Flyer zum Studiengang (PDF) >
Kontakt
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg
(Hochschule für Angewandte Wissenschaften)
Schadenweilerhof
72108 Rottenburg a. N.
Tel. 07472-951-0
Fax 07472-951-200
hfr@hs-rottenburg.de
www.hs-rottenburg.de
Studienberatung
Dipl. Ing. (FH) Frau Saskia Lange
Tel. 07472- 951- 280
lange@hs-rottenburg.de
Studiengangsleitung
Prof. Dr. rer. nat. habil. Benno Rothstein
Tel: 07472- 951-249
rothstein@hs-rottenburg.de
Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite >
Nachhaltigkeit – Basis für ein erfolgreiches Studium
Studieren am Schadenweilerhof – keine andere Hochschule bietet eine so einzigartige Atmosphäre: Persönliches Miteinander statt Massenbetrieb. Historische Mauern und modernste Forschungseinrichtungen. Umgeben von 2.500 ha Lehrwald. Die HFR ist mit ca. 850 Studierenden eine kleine aber gerade deshalb innovative Hochschule. Mit einem klaren forstwirtschaftlichen Profil und sechs zukunftsweisenden Studiengängen:
Ziel aller Studiengänge ist ein nachhaltiges Management bei der Nutzung natürlicher Ressourcen. Für dieses zukunftsgerichtete Bildungsangebot wurde die HFR von der UNESCO inzwischen als einzige deutsche Hochschule viermal in Folge ausgezeichnet. Die enge Zusammenarbeit mit mehreren Hochschulen in der Region sowie weltweite Kontakte erschließen den Studierenden Auslandsaufenthalte und die Mitarbeit an internationalen Forschungsprojekten. Das Zukunftskonzept der HFR wurde durch den Sieg im Hochschulwettbewerb "Exzellenzstrategien" vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft ausgezeichnet.
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