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European Cultural Heritage - Schutz europäischer Kulturgüter (M.A.)

Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder

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Der berufsbegleitende Masterstudiengang „Schutz Europäischer Kulturgüter“ (SEK) der Europa-Universität Viadrina

Das Masterstudium „Schutz europäischer Kulturgüter“ an der Viadrina in Frankfurt (Oder) bietet schon seit über 10 Jahren ein Studienprogramm, das berufsbegleitend absolviert werden kann. Im Gegensatz zu vielen derartigen Studiengängen werden nicht etwaige Stellen in den Landesdenkmalämtern als berufliche Perspektive definiert, denn dieses Versprechen ist längst unhaltbar geworden... Im Zentrum stehen hier vor allem die Freiberufler, die auch als primäre Zielgruppe gelten.

In dem Ausbildungsprogramm werden neben vielen Prinzipien der Denkmalpflege, der Archäologie und der Restaurierung auch andere praxisrelevante Arbeitsmethoden und Soft-Skills vermittelt. Praktische Anwendungen aus den Themenbereichen Projektmanagement, Kulturmarketing, Fundraising, Öffentlichkeits- und Medienarbeit gehören ebenfalls dazu. Mit dieser Profilierung wird in dem Studienprogramm der Tatsache Rechnung getragen, dass die Bedeutung der drittmittelfinanzierten Aufträge im Kulturbereich ständig wächst. Dieser Prozess steht im Zusammenhang mit der Verlagerung von speziellen Dienstleistungen aus den institutionellen Stellenplänen auf den freien Markt. Einen solchen „Outsourcing“ praktizieren schon seit Jahren die meisten Einrichtungen in unseren Berufen (Museen, Landeseinrichtungen, etc.). Doch mit der präventiven Sparpolitik des Staates werden auch deren Bezuschussungsmöglichkeiten reduziert. In dieser Situation wird es sowohl für die Manager als auch für die direkten Dienstleister im Kulturbereich immer wichtiger, gekonnt die Öffentlichkeit anzusprechen, Wissen um das eigene Handwerk zu vermitteln und (wachsende) alternative Finanzierungsquellen zu erschließen. Denn gerade im privaten Bereich kam es in letzten Jahren in Deutschland zu einem Stiftungsboom, den es im Interesse der Erhaltung des kulturellen Erbes zu nutzen gilt. Auf dem überfüllten Arbeitsmarkt der Zukunft werden diese zusätzlichen Qualifikationen eine größere Rolle spielen.

Das Masterprogramm „Schutz Europäischer Kulturgüter“ legt einen großen Wert auf alle diese Bereiche wie auch auf die interdisziplinäre und internationale, europäische Vernetzung. Die fachliche Interdisziplinarität ist schon allein durch die vielfältige berufliche Herkunft der Studierenden gegeben. Zwar sind hier die Restauratoren von Anfang an am stärksten vertreten gewesen, jedoch absolvierten den Studiengang auch zahlreiche Architekten, Kunsthistoriker, Archäologen, sogar Juristen und Sozialwissenschaftler. Im Sinne eines „studium generale“ werden in allen Fachbereichen rund um die Denkmalpflege Einführungsveranstaltungen angeboten. Außer dem unverzichtbaren Blick „über den eigenen Tellerrand“ soll den Studierenden ermöglicht werden, das eigenständig praktizierte Handwerk in breiteren Zusammenhängen zu erörtern. Das Ziel ist es dabei zu erkennen, wo die Potentiale, Schnittstellen und Allianzen im beruflichen Leben zu suchen sind. Die Internationalität und die europäische Ausrichtung – so programmatisch für die ganze Universität –  werden durch ein Netzwerk von internationalen Dozenten aus Amsterdam, Krakau, Linz, London, Paris gewährleistet. Die Unterrichtssprache ist weitgehend Deutsch, wobei einige wenige Vorlesungen (insbesondere in der sogenannten „internationalen Blockphase“) auf Englisch gehalten werden.

Zusammenfassend gesagt: das Programm bereitet auf die Herausforderungen des Managements und der freiberuflichen Dienstleistung in allen Branchen rund um die Denkmalpflege und Restaurierung vor. Die Zusammensetzung von Experten aus mehreren Berlin-brandenburgischen Zentraleinrichtungen mit eigenen uniinternen Coachs aus dem Bereich der Kreativwirtschaft kann (das eigene Engagement von Studierenden vorausgesetzt) zu messbaren Ergebnissen führen. Beispiele dafür liefern erfolgreiche, drittmittelfinanzierte  Studienprojekte, wie auch die jüngst vergebenen Ministerialpreise für den ideen- und erfolgreichen Marktauftritt der SEK-Absolventen.

Ein Informationsgespräch und sogar ein „Probestudium“ am Masterstudiengang „Schutz Europäischer Kulturgüter“ sind nach einer vorherigen Anmeldung und Absprache per E-Mail (parowicz@no-spameuropa-uni.de)

Kontakt

Europa-Universität Viadrina
Lehrstuhl für Denkmalkunde
Postfach 17 86
D-15207 Frankfurt (Oder)

Prof. Dr.-Ing. P. Paul Zalewski, M. A.

zalewski@no-spameuv-frankfurt-o.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Universität.
Zur Webseite >

 

 

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