Kooperationsmaster: 4 Hochschulen - 1 Master
Das für die Schweiz einzigartige Studium fördert den Austausch zwischen vier Standorten in der Deutschschweiz. Mit der Einschreibung an einem Standort haben Sie Zugang zu vier Fachhochschulen und lernen die Dozierenden aller Standorte kennen. Ob Sie tatsächlich in alle vier Städte reisen, hängt von Ihnen ab. Jeder Partner bringt seine Stärken in die Kooperation ein. Insbesondere bietet im zweiten Teil des Studiums jeder Standort eine eigene Vertiefungsrichtung an. Die Themen der Vertiefungsrichtungen entsprechen den Forschungsschwerpunkten der Standorte. Dies sorgt für einen optimalen Wissenstransfer von der Forschung zur Lehre.
Internationale Mobilität
Die Kooperation von vier Hochschulen eröffnet die Chance auf ein einmaliges Netzwerk internationaler Partnerschaften. Wir arbeiten auf allen Ebenen an der weiteren Internationalisierung des Masters. Dazu gehören die gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen, der Anschluss an internationale Forschungsprojekte oder die Durchführung von Fachkongressen.
Grundzüge des Masterstudiengangs: Kompetenzprofil der Absolventinnen und Absolventen
Der Master in Sozialer Arbeit vertieft das im Bachelorstudiengang erworbene Wissen und vermittelt einen fundierten wissenschaftlichen Überblick. Er befähigt Fachkräfte,
Titel
Die Absolventinnen und Absolventen tragen den international anerkannten Titel "Master of Science in Social Work".
Berufsfelder und Funktionen
Beide Diplomstufen, Bachelor und Master, bereiten die Absolventinnen und Absolventen praxisnah und generalistisch auf den Beruf vor. Während der Bachelor das Rüstzeug zur klientenspezifischen Arbeit vermittelt, qualifiziert der Master für Linien- und Stabsfunktionen bei Sozial- und Gesundheitsdepartementen, öffentlichen Sozialen Diensten, Stiftungen, Non-Profit-Organisationen oder bei Wirtschaftsunternehmen mit Schwerpunkt Corporate Social Responsibility. Für eine Anstellung im Ausland oder in internationalen Organisationen wird immer öfter der Masterabschluss vorausgesetzt.
Bachelor - Master - Doktorat
Um die Entwicklung eigenständiger Theorien für die Soziale Arbeit zu fördern, erhalten die Masterabsolventinnen und -absolventen die Möglichkeit, eine Dissertation zu schreiben und damit den Doktortitel zu erlangen.
Die Zulassung zum Doktorat ist ab 300 ECTS-Punkten möglich. Mit Bachelor- und Masterstudiengang an Fachhochschulen erwerben Sie insgesamt 270 ECTS-Punkte.
Formal fehlen Ihnen damit 30 ECTS-Punkte. In der Regel bestimmt die Hochschule, die Sie als Doktorandin oder Doktoranden aufnimmt, ob und wenn ja, welche Zusatzleistungen Sie nach dem Master-Abschluss erbringen müssen.
Der Masterstudiengang auf einen Blick
Zweistufiges Studienmodell
Im Masterstudiengang erweitern und vertiefen Sie in einem ersten Teil Ihr Wissen zu Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit. Im zweiten Teil wird einer von vier Schwerpunkten vertieft. Hinzu kommen die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen und der Erwerb von Forschungskompetenzen. Anschliessend folgen Projektarbeit und Master-Thesis, die eine weitere Vertiefung ermöglichen. Mit der Projektarbeit erstellen Sie die Disposition Ihrer Master-Thesis, die Sie im Anschluss verfassen. Ihre Master-Thesis hat entweder einen theoretischen, einen empirischen oder einen praktischen Bezug.
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Pflicht- und Wahlprogramm, Leistungsnachweise
Die fünf Basismodule im ersten Studienteil sind Pflicht. Danach bestimmen Sie Ihre Studieninhalte weitgehend selbst: Mit der Wahl von einer aus vier Vertiefungsrichtungen geben Sie Ihrem Abschluss ein eigenes Profil. Jede Vertiefungsrichtung umfasst drei Module. Diese werden durch zwei Wahlmodule ergänzt. Zur Auswahl stehen drei Forschungsmodule und die Module der nicht gewählten Vertiefungsrichtungen. Die abschliessende Projektarbeit und die Master-Thesis schreiben Sie zu einem Thema Ihrer Wahl. Diese beiden Abschlussarbeiten werden im Rahmen von vier Modulen erstellt. Zu jedem Modul gehört ein Leistungsnachweis in Form einer Präsentation, einer schriftlichen Arbeit oder einer Prüfung.
Individuelle Studienplanung
Das Studium lässt sich den persönlichen Berufs- und Familienpflichten anpassen: Der modulare Aufbau des Studiengangs ermöglicht es, Vollzeit oder Teilzeit zu studieren. Sie entscheiden von Semester zu Semester, wie viele Module Sie belegen. Das Studium dauert mindestens drei (bei Vollzeitstudium) und maximal sechs Semester (bei Teilzeitstudium). Das Studium umfasst etwa 30 Prozent Kontaktunterricht und 70 Prozent eigenverantwortliches Lernen (teilweise angeleitet). Zum Einsatz kommen neben gebräuchlichen Lehr- und Lernformen auch webbasierte Methoden (E-Learning).
Arbeitsaufwand
Pro Modul ist mit folgendem Aufwand zu rechnen:
1. Basis-, Wahl- und Vertiefungsmodule:
Jedes Modul wird mit 6 ECTS-Punkten bewertet, was durchschnittlich 180 Arbeitsstunden entspricht:
2. Module Projektarbeit und Master-Thesis:
Das Projektmodul umfasst als einziges Modul 12 ECTS-Punkte und dauert ein ganzes Semester. Die Master-Thesis-Module werden mit 6 ECTS-Punkten bewertet.
Semesterstruktur
Der Einstieg ins Studium ist sowohl im Herbst als auch im Frühling möglich. Die Semester werden in zwei Quartale zu acht Wochen unterteilt. Die Kontaktlektionen eines Moduls finden immer am gleichen Wochentag statt und laufen über ein ganzes Quartal. Bei voller Auslastung werden die Module einmal pro Quartal angeboten, und zwar abwechslungsweise in den Regionen Ost (in Zürich oder St. Gallen) und West (in Bern oder Luzern). So können Sie Ihr Studium langfristig planen. Die genauen Semesterdaten finden Sie auf der Website >
Vertiefungsrichtungen: Vier Richtungen zur Auswahl
Im Vertiefungsteil Ihres Studiums haben Sie die Wahl zwischen vier verschiedenen Richtungen. Jede Vertiefungsrichtung umfasst drei Module. Die Module bauen nicht aufeinander auf und können in beliebiger Reihenfolge besucht werden.
Zulassung
Zulassung ohne Prüfung
Kandidatinnen und Kandidaten mit Bachelorabschluss bzw. FH-Diplom in Sozialer Arbeit (Sozialarbeit, Sozialpädagogik oder Soziokulturelle Animation) mit Note 5 (Schweizer Notensystem) und besser werden ohne Prüfung zum Studium zugelassen. Voraussetzung ist der Nachweis von 1500 Stunden (ca. 1 Jahr Vollzeit-Berufstätigkeit) praktischer Erfahrung in Sozialer Arbeit. Die Praxisausbildung im Rahmen des Bachelorstudiums umfasst in der Regel 1500 Stunden und wird angerechnet.
Zugelassen werden Sie auch mit einem positiven Zulassungsentscheid für einen konsekutiven Masterstudiengang in Sozialer Arbeit an einer anderen Hochschule.
Zulassung mit Prüfung
Kandidatinnen und Kandidaten mit Bachelorabschluss bzw. FH-Diplom in Sozialer Arbeit mit Abschlussnote unter 5 (Schweizer Notensystem) werden zu einer Zulassungsprüfung eingeladen. Dies gilt auch für Kandidatinnen und Kandidaten mit Bachelor oder Diplom (Uni, Fachhochschule) in einer verwandten geistes- oder sozialwissenschaftlichen Disziplin, wenn sie einen hinreichenden fachlichen Bezug nachweisen können. Alle Kandidatinnen und Kandidaten müssen mindestens 1500 Stunden (ca. 1 Jahr Vollzeit- Berufstätigkeit) praktischer Berufserfahrung in Sozialer Arbeit nachweisen. Wer das Bachelorstudium in Sozialer Arbeit erst kurz vor Beginn des Masterstudiums abschliesst und sein Gesamtprädikat noch nicht kennt, meldet sich zur Zulassungsprüfung an. Zugelassen wird,
a) wer die Eignungsprüfung besteht oder
b) wer die Prüfung zwar nicht besteht, später im Bachelor aber die Note 5 erreicht.
Zulassungsprüfung
Sprachliche Anforderungen
Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind Voraussetzung für einen erfolgreichen Studienabschluss. Weil im Studium auch englische Literatur verwendet wird, sollten Sie in der Lage sein, wissenschaftliche englischsprachige Texte zu verstehen.
Anmeldung
Über die Website www.masterinsozialerarbeit.ch ist eine Anmeldung zum Studium jederzeit möglich. Hier finden Sie auch alle Informationen zu Anmeldefristen und Prüfungsterminen sowie eine Liste derjenigen Dokumente, die auf dem Postweg einzusenden sind.
Gebühren
Die Kosten betragen, wie im Bachelor auch, pro Semester etwa 1000 Franken. Dieser Betrag deckt die Semester- und weitere Gebühren (Einschreibegebühr, Materialgeldpauschale, Prüfungs- und Diplomgebühren). Der Betrag variiert von Standort zu Standort leicht. Nicht eingeschlossen sind die Kosten für die Anschaffung von Literatur und Software.
Kontakt
Studiengangleitung
Prof. Wiebke Twisselmann
Studiengangleiterin
c/o Berner Fachhochschule, Fachbereich Soziale Arbeit
Hallerstrasse 10
3012 Bern
T +41 31 848 37 41
F +41 31 848 36 01
wiebke.twisselmann@bfh.ch
Annina Tischhauser
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
c/o Berner Fachhochschule, Fachbereich Soziale Arbeit
Hallerstrasse 10
3012 Bern
T +41 31 848 36 23
F +41 31 848 36 01
annina.tischhauser@bfh.ch
Die vier Standorte
Berner Fachhochschule
Fachbereich Soziale Arbeit
Hallerstrasse 10
3012 Bern
Studiengangsekretariat: Raymund Gerig, EG, Büro 32
raymund.gerig@bfh.ch,
T +41 31 848 36 14
Hochschule Luzern – Soziale Arbeit
Werftestrasse 1
6002 Luzern
Studiengangsekretariat: Eva Amstalden, 2. Stock, Büro 204,
eva.amstalden@hslu.ch,
T +41 41 367 48 90
FHS St. Gallen – Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Fachbereich Soziale Arbeit
Industriestrasse 35
Postfach
9401 Rorschach
Studiengangsekretariat: Sibylle Sprenger, sibylle.sprenger@fhsg.ch,
T +41 71 844 48 07, 1. Stock, Büro 216
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Departement Soziale Arbeit
Auenstrasse 4
Postfach
8600 Dübendorf 1
Studiengangsekretariat: Susanne Petitmermet, 2. Stock, Büro 293,
susanne.petitmermet@zhaw.ch,
T +41 58 934 88 62
Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf folgender Webseite.
Zur Webseite >
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